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Aktuelles

Wir möchten Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen. Die Baugewerks-Innung cochem-Zell präsentiert sich in neuem Outfit und bietet allen Nutzern umfangreiche Informationen zu unserem Handwerk.

Ganz wichtig: Hier finden Sie auch den Betrieb in Ihrer Nähe!

 

Gute Ausbildungsvergütungen in der Baubranche
Baugewerks-Innung Cochem-Zell: Landrat Manfred Schnur zu Gast

Grund zur Freude bei der Baugewerks-Innung Cochem-Zell: Gestiegen ist die Zahl der Innungsmitglieder, mittlerweile sind es 20 Dachdecker- und 17 Maurer- und Betonbauer-Betriebe. Das freut auch Landrat Manfred Schnur, der die jetzige Jahreshauptversammlung als Gastredner gern besuchte. Geladen hatte das Team rund um Obermeister Rainer Angsten und seinen Stellvertreter und Fachgruppenleiter Dachdecker Thomas Berenz ins Schloß-Hotel Petry in Treis-Karden.

Der Landrat sieht das Handwerk als wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region. Er referierte über die zunehmende Digitalisierung. Manfred Schnur riet den Handwerksunternehmern, die Chancen der neuen Technologien zu nutzen. Der Landkreis gebe sein Bestes, um die entsprechende Infrastruktur bereit zu stellen.

Die Bemühungen, junge Leute auf handwerkliche Bauberufe aufmerksam zu machen, tragen offenbar Früchte. Jüngstes Beispiel:  Der Bau-Sprinter RLP. Das multimedial ausgebaute Roadmobil fährt Schulen an und präsentiert interessierten Klassen auf anschauliche Weise die zahlreichen Berufe rund ums Bauen. Das Fahrzeug enthält neben verschiedenen bauhandwerklichen Aufgaben auch spannende Multimedia-Elemente.

Ziel ist es, Jugendliche nach dem Abschluss gleich in ein Praktikum zu lotsen. „Oftmals sind die jungen Leute nach ihrem Abschluss noch unsicher, was sie beruflich machen möchten und bleiben mangels anderer Ideen weiter auf der Schule“, wissen Berenz und Angsten aus Erfahrung. Hier gelte es gegenzusteuern. Sehr bewährt habe sich das Konzept mancher Realschulen plus, über ein Jahr hinweg einmal wöchentlich Praktikumstage anzubieten. Ein solches Angebot müsse weiter ausgebaut und von weiteren Schulen übernommen werden. Zudem sei in den Gymnasien mehr Beratung zum Thema Handwerksberufe wünschenswert.

Schließlich sind die Zahlen alarmierend: 1,65 Millionen Studierenden in Bachelorstudiengängen stehen gerade einmal 350 000 Auszubildende im Handwerk gegenüber. Und die Schere geht immer weiter auseinander.

Dass man die Öffentlichkeit vermehrt auf die guten Verdienstmöglichkeiten hinweisen sollte, findet Rainer Angsten. Die Ausbildungsvergütungen, gerade in der Baubranche, sind hoch. Vielen sei auch die Vielseitigkeit der Berufe nicht bewusst. Vom Maurer über den Dachdecker bis zum Zimmerer: 30 handwerkliche Berufe gibt es rund um Bau und Ausbau.

Foto: Archiv

 
Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Mittelrhein
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